Politische Kommunikation: Was einen Campaigner antreibt

Politische Kommunikation: Was einen Campaigner antreibt

Wie wird man eigentlich „Campaigner“? Für Justus Langer begann der Weg ganz klar mit einer inhaltlichen Motivation: Als Politikwissenschaftler wollte er auf struktureller Ebene etwas bewirken. Heute ist er Senior Associate bei 365 Sherpas, hier arbeitet er als Public Affairs Berater und Campaigner – und hat uns verraten, was ihn in seiner beruflichen und persönlichen Entwicklung antreibt.

Während des Politikstudiums dachte Justus Langer noch, dass es ihn beruflich später mal nach Brüssel verschlagen würde. Immerhin gilt die Uni in Maastricht als eine Art Kaderschmiede für Karrieren in und um EU-Institutionen. In Maastricht hat Justus 2021 den Master gemacht, zuvor studierte er Politikwissenschaft auf Bachelor in Marburg. Aber? „In Gesprächen mit Menschen, die in Brüssel gearbeitet haben, merkte ich, dass mir hier vieles zu langsam ist, zu bürokratisch“, sagt der heute 30-Jährige. „Ich bin jemand, der gerne schnell Entscheidungen trifft. Ich hatte das Gefühl, dass das in Berlin eher möglich sein und ich so mehr bewegen würde.“

Inhaltlicher Antrieb und Learning on-the-job

Seine erste feste Stelle trat er – nach einem Praktikum – bei Cosmonauts & Kings an, einer Agentur, die sich auf digitale Kommunikation im politischen Raum spezialisiert hat. Seine Kunden: Ministerien, NGOs, Verbände und Unternehmen. Der Zugang zu seinem Beruf sei immer inhaltlich gewesen, sagt Justus, weniger methodisch. Das Kommunikationshandwerk lernte er on-the-job. Was er mitbrachte, sind ein grundlegendes Verständnis politischer Zusammenhänge sowie die Lust und den Willen, strukturell etwas zu bewegen.

Ehrenamt als Lernfeld

Indes: Ein positiver Gestaltungswille allein reicht nicht, um sich als politischer Kommunikator erfolgreich weiterzuentwickeln. Die Lernkurve begann für Justus früh. Ehrenamtliches Engagement während des Studiums, an einer Kampagne mitwirken, beispielsweise bei einer Landtagswahl oder bei einer NGO – das seien Felder, in denen man mit der praktischen Arbeit in Kontakt kommt. Er selbst war im Bundesvorstand der Studierendeninitiative „Studieren ohne Grenzen“ aktiv, die Stipendien in Krisen- und Kriegsregionen vergibt, um dort eine höhere akademische Bildung möglich zu machen. Hier habe er gelernt, was es heißt, Kontakte zu knüpfen und pflegen, Themen zu setzen und Projekte zu koordinieren.

Feedback einholen – Ressourcen anzapfen

Im Job entwickelte er seine Kompetenzen weiter, holte sich proaktiv Feedback ein und versucht initial neue Projekte innerhalb des Unternehmens anzustoßen. „Ich habe noch nie jemanden getroffen, der darauf abweisend reagiert hat“, sagt Justus und lacht: „Der einzige Knackpunkt ist manchmal die Terminfindung. Aber dann heißt es, dranbleiben und die Ressourcen für Erfahrungs- und Wissensaustausch, die es in den meisten Organisationen ja gibt, auch wirklich anzuzapfen.“

Wertvoll sind neben Kontakten und Newslettern zudem Veranstaltungs- und Netzwerkformate wie das Berlin Campaigners Meet-up oder der Young Political Communicators Club von Nina Weise und Anna Moors, so sagt er.

About

Die Sherpas beobachten und gestalten Entwicklungen an den Schnittstellen zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und engagieren sich nachhaltig für moderne Public-Affairs-Arbeit, in der junge Talente eine tragende Rolle spielen. Neben vielen Talenten prägt Gründer Cornelius Winter als Kopf und Charakter diese Firma – und unsere Zusammenarbeit.

Projekte, Budgets und Verantwortung übernehmen

Die Entscheidung für Berlin sei die richtige gewesen, sagt Justus heute – und auch der Weg in die Agenturwelt. Rein praktisch gesehen, weil er so von Beginn an an politisch-kommunikative Aufgaben arbeiten konnte. Aber auch, „weil man über die vielen verschiedenen Akteure, mit denen man zusammenarbeitet, nicht nur viel über seinen Beruf, sondern auch über sich selbst lernt.“ Mit der Zeit übernahm er immer größere Projekte, verantwortete höhere Budgets, leitete projektbezogen bis zu zehn Teamkollegen und -kolleginnen an. „Dass mir dies zugetraut wird, ist für mich eine Bestätigung, dass ich auf einem guten Weg bin“, so Justus.

Methodische Breite, inhaltliche Tiefe

Die inhaltliche Motivation geht Justus dabei nie verloren. Methodisch bei den Sherpas breit aufgestellt, möchte er sich thematisch stärker fokussieren, etwa in den Bereichen Gesundheits- und Digitalpolitik – ohne dabei unflexibel zu werden. „Aber ich glaube, es hilft sehr, sich zu spezialisieren und eine hohe Expertise in einzelnen Feldern zu haben – gerade wenn man in einer Agentur ist, die themenübergeifend arbeitet und viele Kunden abdeckt.“

Politikverdruss in „diesen Zeiten“? Im Gegenteil!

Nach vier Jahren bei Cosmonauts & Kings wechselte Justus zu den Sherpas. Er wollte sein Wirkungsfeld erweitern – über den Fokus aufs Digitale hinaus. Ob er vor dem Hintergrund der weltpolitischen Lage nicht manchmal ins Struggeln gerate? Sich die Frage nach der Wirkung seiner Arbeit stelle? „Im Gegenteil“, betont Justus. „Es wäre doch ein total fatalistischer Gedanke, sich gerade jetzt zurückzulehnen.“ Die Kampagne des New Yorker Bürgermeisters Zohran Mamdami habe gezeigt, dass es auch in diesen Zeiten möglich ist, sehr gut und klar politisch zu kommunizieren und damit auch etwas zu verändern. Vor zwei Jahren kannte ihn kaum jemand und er hat es trotzdem mitunter kommunikativ geschafft, Bürgermeister einer der wichtigsten Städte der Welt zu werden.“

Solche Cases sind es, die Justus antreiben und zeigen: Als politischer Kommunikator kann man Teil von positiven Veränderungen sein. In Zukunft möchte er noch mehr Verantwortung übernehmen – für größere oder Neukundenprojekte und gerne auch für Personal.

Menschen bei 365 Sherpas

Justus Langer
Justus Langer

Senior Associate

Justus Langer studierte Politik und steig direkt nach dem Abschluss in die Welt der Beratung ein. Von der Digitalberatung Cosmonauts & Kings wechselte er 2025 zu 365 Sherpas.

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Mental Health: Was psychologische Erste Hilfe bedeutet

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Erste Hilfe für psychische Gesundheit bei der Agentur 365 Sherpas: Roxana Leps ist Ersthelferin für psychische Gesundheit in der Agentur 365 Sherpas. Im Interview erzählt die Personalerin, wie es dazu kam und was ihre Aufgaben sind. Und Sie sagt deutlich: Es braucht mehr von uns! 

Seit wann gibt das Angebot Erste Hilfe für psychische Gesundheit bei der Agentur 365 Sherpas?

Die Personaler:innen wurden im September 2021 zum Thema „mentale Belastungen und Erkrankungen“ geschult. Die Ausbildung der ersten mentalen Ersthelfer:innen im Rahmen eines sogenannten MHFA-Ersthelferkurses hat dann beim ZI – Zentralinstitut für seelische Gesundheit im Februar und März 2023 stattgefunden. Teilnehmen konnten alle Mitarbeitenden, also nicht nur die Personalabteilung. 

Was waren die Beweggründe? Gab es eine Initialzündung, einen Vorfall oder Ähnliches?

Die Zahl der Menschen mit psychischen Belastungen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Untersuchungen belegen, dass pro Jahr mehr als jede:r vierte Erwachsene in Deutschland an einer psychischen Erkrankung leidet. Deshalb ist für uns ein Arbeitsumfeld enorm wichtig, in dem das Thema mentale Gesundheit offen, vertraulich und vorurteilsfrei besprochen werden kann. Um eine solche Kultur zu schaffen, sind das Wissen über die gängigen psychischen Belastungen im Arbeitskontext und eine konstruktive Kommunikation wichtige Bausteine. Die ausgebildeten mentalen Ersthelfer:innen können mit ihrem Wissen belasteten Mitarbeitenden als Ansprechpartner:innen zur Seite stehen und Kolleg:innen frühzeitig unterstützen, andererseits auch die Führungskräfte bestmöglich beraten. 

Wie seid ihr bei der Einführung des Angebots vorgegangen? Wo habt ihr euch über Kurse, Zertifikate ect. informiert?

Da das Thema in den vergangenen Jahren an öffentlicher Präsenz gewonnen hat, gibt es  inzwischen eine Menge Anbieter. Die Kolleg:innen haben vor allem online recherchiert und Informationen eingeholt. Wir haben uns in der Hirschen-Group für das MHFA* Ersthelfer-Programm (*Mental Health First Aid) in Trägerschaft des genannten ZI – Zentralinstitut für seelische Gesundheit in Mannheim entschieden, da die Inhalte des Kurses auf wissenschaftlichen Grundlagen und einem wissenschaftlich überprüften Konzept basieren und die Ausbildung durch Mediziner:innen und Psycholog:innen erfolgt. Wichtig war uns außerdem, die Ernsthaftigkeit der Ausbildung durch die anschließende Möglichkeit zur Zertifizierung zur/zum „Mentalen Ersthelfer:in für psychische Gesundheit“ mit einer Prüfung zu verdeutlichen. Die Ausbildung umfasste sechs Module. 

Wie viele Ersthelfer gibt es mittlerweile im Unternehmen?

Bisher gibt es bei 365 Sherpas für 50 Mitarbeitende zwei Kolleginnen, mit dem klaren Ziel auf jeden Fall mindestens einen weiteren Kollegen zu schulen. In der Hirschen-Group, zu der 365 Sherpas mit seinen Schwesteragenturen gehört, haben wir mittlerweile circa 30 Ersthelfer:innen. 

Was sind die Aufgaben von psychischen Ersthelfern?

Einerseits unternehmensweit Awareness für das Thema zu schaffen und Botschafterin für die Themen mentale Gesundheit und Wohlbefinden zu sein mit dem Ziel, das Thema zu entstigmatisieren und andererseits natürlich konkrete und vor allem frühzeitig Unterstützung anzubieten. Also Ansprechperson zu sein für mentale Belastungen jeder Art – für Betroffene oder Beobachter:innen und Führungskräfte. Bei Bedarf Zuhören, Begleiten, Da sein und gegebenenfalls die Vermittlung von professionellen, externen Hilfsangeboten.

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Die Sherpas beobachten und gestalten Entwicklungen an den Schnittstellen zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und engagieren sich nachhaltig für moderne Public-Affairs-Arbeit, in der junge Talente eine tragende Rolle spielen. Neben vielen Talenten prägt Gründer Cornelius Winter als Kopf und Charakter diese Firma – und unsere Zusammenarbeit.

Wie reagieren die Kollegen und Kolleginnen auf das Angebot Erste Hilfe für psychische Gesundheit bei der Agentur 365 Sherpas?

Wir bekommen sehr, sehr positives Feedback! Wir rufen regelmäßig in Erinnerung, dass es uns Ersthelfende gibt und sprechen das im Onboarding neuer Kolleg:innen aktiv an.
 

Was tut die Hirschen Group noch im Bereich mentaler Gesundheit?

Im Rahmen der Hirschen Group-weiten Brave Academy gibt es regelmäßig Sessions zur mentalen Gesundheit für alle Mitarbeitenden, in denen es beispielsweise um Instrumente bei Stress, zur Selbstwirksamkeit etc. geht. (Mehr zu Berufseinstieg und Weiterbildungen bei den 365 Sherpas)
 

Was würdest du jemandem raten, der ebenfalls gerne Ersthelfer für psychische Gesundheit sein möchte?

Am wichtigsten ist es, sich vorab zu fragen, ob man die notwendigen persönlichen Voraussetzungen mitbringt und bereit ist, andere Menschen in schwierigen und unter Umständen auch für einen selbst belastenden Situationen zu unterstützen und zur Seite zu stehen. Die- oder derjenige sollte deshalb emotional belastbar sein und die Fähigkeit besitzen, auch in schwierigen Situationen ruhig zu bleiben. Außerdem sind großes Empathievermögen und die Fähigkeit gut zuzuhören extrem wichtig. Man sollte außerdem gut Beziehungen zu Menschen aufbauen können und eine offene und einfühlsame Gesprächsumgebung zu schaffen. Und ganz grundsätzlich: Ich finde es wichtig, dass sich noch viel mehr Menschen zu Ersthelfer:innen für psychische Gesundheit ausbilden lassen. Denn gerade bei seelischen Erkrankungen braucht es ein achtsames Umfeld, das Belastungen erkennt und frühzeitig handelt! Deshalb fände ich es gut, wenn das Wissen um Erste-Hilfe für die Psyche genauso verbreitet wäre wie beispielsweise Erste-Hilfe bei körperlichen Notfällen.

Menschen bei 365 Sherpas

Roxana Leps
Roxana Leps

Director People & Organisation

Roxana Leps ist seit 2017 bei den Sherpas. Seit vergangenem Jahr ist sie ausgebildete Ersthelferin für psychische Gesundheit.

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Alumni berichten: Ein ehemaliger Kollege über seine Learnings

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365 Sherpas: Erfahrungen ehemaliger Mitarbeiter. Fabian Voss arbeitete drei Jahre bei 365 Sherpas - in dieser Zeit hat er viel gelernt, von dem er in seinem neuen Job profitiert.Die Stiftungswelt war eigentlich schon lange sein natürliches Habitat, daher sei der Wechsel von 365 Sherpas zur Stiftung Mercator gar nicht so überraschend gekommen, meint Fabian Voss. Der studierte Sozialwissenschaftler war von 2018 bis 2021 in der Agentur. Zuerst als Associate und dann als Senior Associate tätig und beriet Unternehmen, Ministerien und gemeinnützige Organisationen in Sachen Public Affairs. 

365 Sherpas: ehemalige Mitarbeiter berichten

Während der Unizeit hatte er unter anderem als Freelancer im Bereich Politische Bildung gearbeitet – dass diese und weitere Erfahrung ihm beim Einstieg in den Job angerechnet wurde und er innerhalb des Lockstep-Systems bei 365 Sherpas mit dem entsprechenden Gehalt im zweiten Associate-Jahr startete, sah er als Wertschätzung.

Generell sagt Fabian Voss über seinen ehemaligen Arbeitgeber, dass „die Sherpas sich um ihre Leute kümmern.“ 

Die Learnings aus der Agenturwelt

Er habe hier viel gelernt und gefestigt, „das ich 1:1 in meinem Job als Communication Manager im Bereich politische Kommunikation bei der Stiftung Mercator anwenden kann: Informationsbeschaffung, Strategie, Kontakt- und Veranstaltungsmanagement, aber vor allen Prozesssicherheit. Effizientes Arbeiten auch unter Stress. Schnelles Erfassen komplexer Themen und eine gewisse Führungskompetenz.“

Besonders gerne mochte er „die ersten 200 Meter im Sprint, das offene Brainstorming vor einem Pitch – die sind sehr beflügelnd.“ Warum wollte er gehen? „Tatsächlich kommt man in der Beratung nicht ganz so nah an den einzelnen Kunden ran“, gibt Fabian Voss zu. 

Gründe für den Wechsel auf Kundenseite

„Es kann einschränkend sein, wenn man als Dienstleister stark vom Briefing und vom Feedback des Auftraggebers abhängig ist.“ In seiner jetzigen Rolle hat er mehr Eigenverantwortung. Er ist auch ein Gesicht der Stiftung im politischen Berlin. „Diese komplette Identifikation mit einer Organisation ist, so spannend und herausfordernd die Arbeit in der Agentur auch sein mag, in einem Kundenprojekt nicht möglich.“

Was ehemalige Mitarbeiter aus anderen Agenturen über ihre Learnings berichten, lest ihr hier. 

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Menschen bei 365 Sherpas

Fabian Voss
Fabian Voss

Pressesprecher

Fabian Voss war gut zwei Jahre bei den Sherpas. Heute ist er Pressesprecher in einem Ministerium.

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Führungsjobs und Karrieremöglichkeiten für Talente mit Polit-Fokus

Führungsjobs und Karrieremöglichkeiten für Talente mit Polit-Fokus

Karrieremöglichkeiten und Leadership bei 365 Sherpas: Ein- und Aufsteiger haben bei 365 Sherpas früh aktiven Kundenkontakt - ein starkes und echtes Interesse am politischen Geschehen vorausgesetzt. 

Ihr allererstes Praktikum in einer PR-Agentur hat Lea Herzog eigentlich nicht dazu ermutigt, dort eine Karriere zu starten. Trotzdem verlor sie nicht das Interesse an der Branche und ist jetzt seit mehr als fünf Jahren bei 365 Sherpas tätig, seit einem Jahr als Associate Director.

Wie kam’s? „Ich habe die Sherpas schon seit ihrer Gründung im Jahr 2013 beobachtet, fand ihr Auftreten und ihre Eigen-PR auffallend anders, berichtet die studierte Politikwissenschaftlerin. Schon während des Studiums hatte sie in der Kommunikation Fuß gefasst – mit Jobs im Bundestag, in einem Verband und im Unternehmen. Als Werkstudentin bei dem Stromnetzbetreiber 50Hertz erlebte sie 365 Sherpas im Pitch auf Kundenseite. Sie fand: „Man spürt den kreativen Spirit – die Storyline, die in jeder Präsentation und in jedem Jour Fix zu sehen ist.“

Lea startete Anfang 2017 als Analyst bei ihrem neuen Arbeitgeber, nach einem Jahr wurde sie Associate, weitere zwei Jahre später Senior Associate und im Sommer 2021 schließlich Associate Director.

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Lockstep-System: Karrieremöglichkeiten und Leadership bei 365 Sherpas

Mittlerweile hat die Agentur ein sogenanntes Lockstep-System eingeführt, in dem zwei Jahre nach dem Einstieg als Associate, die Beförderung zum/zur Associate-Manager:in und somit der nächste Karriereschritt ansteht. In diesem Zeitraum sind die Gehaltsentwicklungen und Rahmenbedingungen für alle Associates gleich. Das soll die Associates vom Vergleichen befreien, was schließlich viel Energie kosten kann. Lea Herzog meint: „Eine solch schnelle Entwicklung wäre auf Kundenseite vermutlich nicht möglich gewesen: In Monat 1 war ich schon bei drei Kundenterminen dabei. Es würde bei uns niemals vorkommen, dass jemand mitkommt, aber keinen aktiven Part hat.“

Lea suchte sich „Themen, an denen ich sehr gut wachsen konnte“: langfristige Mandate wie das der Rewe Group sowie Aufgaben aus den Bereichen Krise und Public Affairs. „In der ersten Zeit profiliert man sich vor allem durch die Arbeit mit den Kunden, aber mit der Zeit kommen auch Themen wie Personalführung und die Gesamtentwicklung der Agentur hinzu“, berichtet Lea. Im Hinblick auf ihre Aufgaben als Associate Director und im Rahmen der Hirschen Group-weiten Brave Academy hat sie bereits als Senior Associate eine achtmonatige Weiterbildung für „New Leaders“ erhalten, darin ging es beispielsweise um strukturierte Teamführung, um Feedbackkultur und um Budgetplanung. Zwei Kolleg:innen ist sie als direkte Führungskraft vorgesetzt, insgesamt leitet Lea Herzog vier Teams mit insgesamt 15 Menschen.

Menschen bei 365 Sherpas

Lea Herzog
Lea Herzog

Director

Lea Herzog arbeitet bereits seit sieben Jahren bei den Sherpas. Sie begann als Analystin.

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Feste Karrierestufen nach dem Direkteinstieg geben Sicherheit

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Junioren steigen bei 365 Shepas direkt ein. Kollegen und Koleginnen kommen aus unterschiedlichen Branchen. 

Ein klassisches Traineeprogramm oder Volontariat gibt es bei 365 Sherpas nicht. Absolvent:innen starten direkt als Associate und sollen, so sieht es ein speziell entwickelter Stufenplan vor, innerhalb von zwei Jahren zum/zur Associate Manager:in aufsteigen und sich dann weiter zum/zur Senior Associate entwickeln. Dafür werden sie intern von Mentor:innen und Führungskräften begleitet und nehmen an internen und externen Weiterbildungen teil.

Als Teil der Hirschen Group greift 365 Sherpas auf eine agenturübergreifende Academy zu. Neben der obligatorischen Einführung in die Public Affairs Beratung gibt es Präsentationstrainings, Strategie Workshops oder Schulungen zu Projektmanagement, Konzeption, Storytelling und Kreativität. Alina ging es wie vielen ihrer Kommiliton:innen – sie konnte es nach dem Abschluss (in Staatswissenschaften und Internationalen Beziehungen) kaum erwarten, endlich im Job loszulegen. 

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Den Direkteinstieg fand ich sehr sympathisch“, sagt Alina Stork, die seit Sommer 2022 als Associate bei der Agentur arbeitet. Sie kannte 365 Sherpas aus einem Praktikum – „für mich der perfekte Weg für beide Seiten, um herausfinden, ob man zusammenpasst.

Zu dieser Zeit gehörten zu ihren Aufgaben beispielsweise die Vorbereitung von Kundenterminen, die Organisation eines parlamentarischen Frühstücks oder anderer Veranstaltungen. „Das ist inhaltlich interessant, aber man darf sich natürlich auch nicht zu schade sein, die Namensschilder auszudrucken“, lacht Alina Stork. Berufseinsteiger:innen rät sie, genau zu prüfen, ob man in einem solch politischen Umfeld arbeiten möchte. „Man muss schon bereit sein, alle politischen Debatten in den klassischen Nachrichten und in Social Media zu verfolgen, auch außerhalb der eigentlichen Arbeitszeit“, meint Alina. Sie selbst möchte sich wie viele andere Kolleg:innen außerdem privat politisch engagieren – solange keine zu einseitige politische Couleur entsteht, ist das bei 365 Sherpas gerne gesehen. Ihr Prinzip der überparteilichen Politikberatung steht dabei stets an erster Stelle.

Menschen bei 365 Sherpas

Alina Stork
Alina Stork

Associate bei 365 Sherpas

Alina Stork lernte die Sherpas bei einem Praktikum während des Studiums kennen. Nach dem Master heuerte sie als Associate an. 

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Cornelius Winter
Cornelius Winter

Founder & Principal Partner

Und außerdem: Europäer, Optimist, Beobachter, Zuhörer und Berater.

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