„Wir haben proaktiv eine Haltung zum Umgang mit KI in der Beratung entwickelt.“

„Wir haben proaktiv eine Haltung zum Umgang mit KI in der Beratung entwickelt.“

Die meisten Menschen bewerben sich auf eine Stelle. Patrick Dörrs Stelle kam zu ihm. Der 35-Jährige ist Head of Innovation bei Klenk & Hoursch. Was das bedeutet und welche Aufgaben mit der Rolle einhergehen, verrät er im Interview. 

Wie bist du in die Kommunikation gekommen?

Eigentlich recht klassisch: Ich habe angewandte Medienwissenschaft an der FH in Mittweida studiert und einen Master in Kommunikation und Management in Osnabrück gemacht. Nach dem Abschluss habe ich in einer Agentur für Sportmarketing angefangen. Das war für den Anfang perfekt, weil es eine kleine Agentur war, aber mit großen Kunden in einem spitzen Umfeld. Ich wurde wahnsinnig schnell ins Projektmanagement eingebunden und konnte Verantwortung übernehmen.

Trotzdem bist du nach relativ kurzer Zeit gewechselt.

Tatsächlich habe ich mir Gedanken gemacht, ob das im Lebenslauf so gut aussieht. Aber ich habe zu der Zeit jede Menge gezweifelt – und festgestellt, dass ich mir als Lernumfeld für eine größere Organisation wünsche. 2018 habe ich bei Deepblue Networks angefangen, einer Digitalagentur aus der Scholz & Friends Gruppe. Im Nachhinein hat übrigens niemand gefragt, warum ich so schnell gewechselt habe.

Was hast du bei Deepblue Networks gemacht?

Ausgeschrieben war die Stelle des PR und Comms-Managers beziehungsweise Pressesprechers. Im Bewerbungsgespräch erfuhr ich, dass es diese Rolle in der Agentur so noch nie gab und dass es eine Stabstelle sein soll. Ich wurde gefragt, ob ich mir das zutraue und habe „ja“ gesagt. Zuhause kamen mir allerdings schnell die Zweifel: Wie soll ich das schaffen als Berufseinsteiger?

Wie hast du es geschafft?

Vorab: Ich finde schon, dass man sich etwas zutrauen und mutig sein sollte. Aber das war die größte Herausforderung in meiner Karriere bisher. Ich war ab Tag 2 bei den Vorstands- und Geschäftsführermeetings dabei. Harte Imposterfeelings? Das Gefühl, in eine so kreative Agentur irgendwie nicht richtig zu passen? Kenne ich!

Was hat geholfen?

Die Verantwortlichen waren total offen und haben mir viel zugetraut. Für sie war ich ja auch der erste Comms Manager der Agentur und sie wollten es mit mir ausprobieren. Es war zum Beispiel am Anfang nicht vorgesehen, dass meine Rolle Kundenkontakt hat. Der hat sich dann aber doch ergeben. Mit einem Projekt für das Deutsche Milchkontor haben wir dann auch gleich einen PR Report Award gewonnen.

Es lief also ziemlich gut für dich.

Ja, sogar so gut, dass ich zusammen mit einem Kreativ- und einem HR-Geschäftsführer eine eigene Tochterfirma gründen konnte: Hooked, spezialisiert auf Employer Branding für die Gen Z. Unser größter Kunde war Netto. Mittlerweile ist das Leistungsangebot in der Scholz & Friends Family integriert.

Warum bist du nach zwei Jahren zu Klenk & Hoursch gewechselt?

Ich hatte immer das Gefühl, dass ich ein bisschen nebenher schwimme. Ich war immer noch Stabstelle und gehörte keinem Team an. In der Zeit, in der ich darüber besonders nachdachte, schrieb mich Georg Lahme, damals Partner bei Klenk & Hoursch, auf LinkedIn an. Und obwohl ich eigentlich total happy war in meinem Job, hörte ich mir an, was die Partner mit der Agentur vorhaben. Die Werte und die Ziele haben mir gefallen.

Du bist als Consultant eingestiegen. Vorher hast du eine Agentur geleitet. War das ein Schritt zurück?

Auf dem Papier vielleicht. Aber mein Lebenslauf war nie linear. Es war eine Bauchentscheidung und die war gut. Und: Ich habe keine verbrannte Erde hinterlassen oder Ähnliches – auch das ist viel wert.

Mit welchen Aufgaben hast du dich als Berater in den ersten Jahren bei Klenk & Hoursch befasst? Und wie hast du dich darauf vorbereitet?

Wir sind eine große Agentur mit vielen sehr unterschiedlichen Kunden. Ich konnte also in Absprache mit den Partnern ein Portfolio entwickeln, in das meine Erfahrungen perfekt einflossen: weniger Krisen- oder Finanzkommunikation, dafür viel Kreation, Employer Branding und natürlich Digital.

Stichwort Digital: Seit 2024 bist du Head of Innovation, seit 2025 Director. Wie kam es dazu?

Gestartet hat das alles sehr intrinsisch. Bei Deepblue hatte ich mich mit KI schon beschäftigt, lange bevor das Thema in unserer Branche so richtig ankam. Ich war davon megafasziniert und mir war früh klar, dass wir uns früher oder später alle damit auseinandersetzen müssen. So ging es nicht nur mir, sondern auch ein paar anderen in der Agentur, und wir haben eine KI-Taskforce gegründet. Wir haben proaktiv Chancen und Risiken definiert und eine Haltung entwickelt, wie wir mit KI umgehen wollen. Dazu gehörten auch Entscheidungsvorlagen für die Partner zu der Frage, ob die Agentur in KI investiert oder nicht.

Heute investiert Klenk & Hoursch in KI. Was bedeutete das für deine Entwicklung?

Wir hatten in der Zwischenzeit so viele Prozesse angestoßen, dass klar wurde: Es braucht einen zentralen Ansprechpartner für das Thema. Wir haben zum Beispiel eine eigene KI-Plattform aufgebaut. Dafür stellen wir Profile ein, die wir bisher nicht auf dem Schirm hatten. Wir haben einen UX-Designer an Bord und einen Programmierer. Es wurde klar: Diese Leute brauchen ein echtes Team mit Führungskraft. Eine Taskforce reicht hier nicht mehr. So entstand meine Rolle als KI-Teamlead.

Was waren eure Aufgaben?

Es ging im Gros um die, wo wir mit unserem Wissen hinwollen. Geht es „nur“ darum, unsere eigenen Prozesse effizienter machen? Oder soll es auch einen Einfluss auf unsere Positionierung oder auf unser Leistungsportfolio haben? Wir haben uns für letzteres entschieden – damit ging auch einher, dass wir eine Rolle brauchten, die nach außen wirken kann. So wurde ich Head of Innovation.

Wie hast du dich auf deine Führungsaufgaben vorbereitet?

Klenk & Hoursch ist als Matrix-Organisation so aufgebaut, dass jeder Servicebereich und jeder Kundenetat von einem der acht Partner geführt wird. In meinem Fall ist Tchoko Souga verantwortlich. Wir sitzen in Hamburg zusammen in einem Büro, von ihr habe ich das meiste gelernt. Tchoko ist meine Mentorin, Wegbegleiterin und Kritikerin im positiven Sinne. Sie hat mir von Anfang an geholfen, die Rolle in die richtige Richtung zu entwickeln.

Mit „wir“ meinst du dein insgesamt sechsköpfiges Team. Wie setzt sich dieses zusammen?

Wir sind vier gelernte Kommunikationsmanager und -managerinnen, ein UX- und Webdesigner und ein AI-Solutions-Architekt. Auch, wenn jede und jeder von ihnen sich extrem gut selbst organsiert, ist es meine Aufgabe, die Bereich zusammen zu bringen. Ich bin also auch eine Art Übersetzer zwischen den Comms-Experten und den Programmierern. Je nach Projekt kommen Kompetenzen in Bereichen wie Change, Krise, Positionierung oder Data aus unseren anderen Teams hinzu.

About

Klenk & Hoursch hat sich in zwei Jahrzehnten eine starke Stellung als Partner in der Branche erarbeitet – für Kunden, die vor komplexen Herausforderungen stehen, wie für Mitarbeiter und junge Talene gleichermaßen. Eine junge Beratergeneration ist mittlerweile am Ruder, mit der wir dieselben Werte teilen.

Inwiefern hat die Installation eines eigenen KI-Teams eure Organisation als Ganzes verändert?

Da gibt es tatsächlich einen großen Change. Früher hatten wir in der Regel mit den Kommunikationsverantwortlichen der Unternehmen zu tun. Wenn wir KI machen, sprechen wir auch mit ganz anderen Abteilungen: Datenschutz, Controlling, HR Betriebsrat. Denn die wenigsten großen Konzerne wollen Lösungen einkaufen, die nur für eine Abteilung wertvoll sind. Das macht es für uns als Experten für Comms-Lösungen komplex und ist eine Herausforderung.

Welche konkreten Projekte habt ihr bereits umgesetzt?

Im April haben wir den „Empco-Checker“ ausgerollt. Das ist ein Agent, der die Inhalte von Unternehmen auf Basis der neuen Empowering-Consumers-Richtlinie der EU überprüft und bewertet und feststellt, ob sie konform sind. Zum Hintergrund: Die Empco soll Greenwashing entgegenwirken. Unternehmen dürfen Umweltaussagen nur noch machen, wenn diese klar, belegbar und transparent sind. Das Projekt ist aus einem Need entstanden, den unser Nachhaltigkeitsteam entwickelt und in die Agentur getragen hat. Ein weiteres neueres Projekt die LLMO Readiness Audit. Damit können wir Webseiten hinsichtlich ihrer Lesbarkeit durch KI-Systeme überprüfen. Das ist für Kunden wichtig, weil nicht durch KI-Systeme lesbare Seiten künftig an Relevanz und Sichtbarkeit verlieren werden. Das sind zwei konkrete Produkte, die wir zuletzt entwickelt haben. Dazu kamen zahlreiche Projekte von Beratung bis hin zu einem KI-Avatar für einen Messestand unseres Kunden Meyle. Durch den Avatar konnten Messebesucher mit den Daten einer Branchenzukunftsstudie per Sprache interagieren.

Welche Talente braucht es in einer Beratung, die KI als Teil des Leistungsportfolios begreift?

Vorab: Ich bin begeistert davon, wie intensiv Large-Language-Models und Gen-AI-Tools grundsätzlich eingesetzt werden, insbesondere von jungen Bewerbern und Bewerberinnen. Das passt zu den Kompetenzen, die für uns wichtig sind. Dazu kommt Wissen im Bereich Datenschutz und ethischer Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Coden können muss ein Junior in den nächsten zwei Jahren aus meiner Sicht nicht zwingend. Viel mehr zählen Neugier und Offenheit dafür, sich in ein komplexes Thema einzuarbeiten und an den Entwicklungen im Bereich AI dranzubleiben.

Wie können sich erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am besten in puncto KI weiterentwickeln?

Beim Up-skilling helfen neben der intrinsischen Motivation Schulungen. Ich finde es total spannend, zu sehen, wie man das klassischen Tool-Set von PR-Beraterinnen und -Beratern automatisieren kann. Wer sich das aneignet, hat mehr Zeit für Strategie und Konzeption. Da sehe ich mein Team und mich in der Verantwortung: Wir müssen unseren Kolleginnen und Kollegen helfen, KI zu verstehen und anzuwenden. Wenn wir eine neue Funktion in unserer Plattform integrieren, müssen wir dafür sorgen, dass jeder:r einzelne Kundenberater:in sie auch nutzen kann. Andernfalls haben wir unsere Aufgabe nicht erfüllt.

Die Technologien entwickeln sich rasant. Wie bleibst du selbst am Ball?

Ich beobachte jeden Tag, was in der AI-Branche passiert, teste und lese viel. Wenn es wie zuletzt etwa heißt, dass RAG-Systeme zur Optimierung von LLMs an Relevanz verlieren, weil es viel effizienter ist, die KI große Dokumentenmengen vorab zu einer echten, strukturierten Wissensbasis verarbeiten zu lassen, statt bei jeder Nutzeranfrage wieder bei null anzufangen und nur in Rohdaten zu suchen. Solche Entwicklungen muss ich bewerten und einordnen, was das für unsere Kunden bedeutet.

Menschen bei Klenk & Hoursch

Patrick Dörr
Patrick Dörr

Head if Innovation

Patrick Dörr kam als Consultant zu Klenk & Hoursch und setzte sich von Anfang an für einen proaktiven Umgang mit KI ein. Heute leitet er einen eigenen Servicebereich für das Thema. Zuvor war Patrick bei Deepblue Networks und baute unter anderen eine Tochterfirma für Employer Branding auf.

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„Traut euch, zu fragen! Fragen sind so wichtig. Egal, auf welchem Level“

„Traut euch, zu fragen! Fragen sind so wichtig. Egal, auf welchem Level“

„Du darfst ruhig etwas lauter sein.“ Das bekam Nadine Eppel zu Beginn ihrer Laufbahn in der Beratung einmal zu hören – und sie nahm es sich zu Herzen. Im Interview spricht sie über Vertrauen, und den Mut, Fragen zu stellen.

Nadine, du bist direkt nach dem Studium bei Klenk & Hoursch eingestiegen. Woher wusstest du, dass eine Beratung das richtige für dich ist?

Ich habe Onlinekommunikation in Darmstadt studiert und mich recht schnell auf den Wahlschwerpunkt PR fokussiert, ganz einfach, weil mir der Mix aus Strategie, Medienarbeit und Kreativität Spaß gemacht hat. Marketing zum Beispiel war mir zu technisch. Während meines Studiums habe ich hier bereits Erfahrungen gesammelt, für die ich sehr dankbar bin. Langfristig habe ich mich jedoch gegen dieses Berufsfeld entschieden. Ich wollte von Anfang an mit verschiedenen Themen und Aufgaben zu tun haben. Krise, interne Kommunikation, Social Media – da wollte ich mich einfach ausprobieren. Was macht mir Spaß? Wo möchte ich mich spezialisieren? Klenk & Hoursch war dabei für mich der perfekte Fit: Mit Services von interner Kommunikation, Transformation bis hin zu Public Affairs gibt es in diversen Branchen eine große Spielwiese, die man als Berufseinsteiger auch gern ausnutzen darf.

Was waren zu Beginn deine größten Unsicherheiten?

Ich habe von Tag 1 an als vollwertiges Teammitglied in Kundenteams gearbeitet. Anfangs war ich manchmal unsicher, wenn es zum Beispiel darum ging, auf Kundenmails direkt zu antworten und vor allem richtig zu beraten. Da war ich über den engen Austausch mit Kolleg:innen und die direkten Sparringspartner sehr dankbar und bin es noch. Gerade zu Beginn ist es wahrscheinlich normal, wenn man noch jung ist, nicht viel Erfahrung hat und mit dem neuen Umfeld im Berufseinstieg erst „warm werden“ muss. Es hat mich aber bestärkt, dass mir sowohl intern als auch extern bestimmte Aufgaben von Beginn an zugetraut wurden.

Kannst du ein Beispiel nennen?

Als es darum ging, für einen Industrieverband die Zielgruppe zu verjüngen, hat die Teamleitung die Verantwortung des neuen Projektes bei mir gesehen. Ich selbst hatte mich zu dieser Zeit nicht direkt getraut, mich proaktiv während des Meetings mit dem Kunden ins Spiel zu bringen und auch eher damit gerechnet, dass solche Aufgaben bei seniorigen Kolleg:innen angesiedelt sind. Ich war Anfang 20 und frisch aus der Probezeit. Es war ein gutes Gefühl, dieses Vertrauen entgegen gebracht zu bekommen. Ich habe dann das komplette Konzept für einen Instagram-Kanal erarbeitet inklusive Strategie, Formaten und Content. Heute zu sehen, dass der Kanal live und erfolgreich ist, bestärkt mich darin, dass man sich ruhig etwas mehr zutrauen darf – auch, wenn man noch am Anfang seiner Karriere steht. Ich war jung und es ging bei diesem Projekt noch nicht um Budgetverantwortung, aber darum, alles zusammen zu halten. Diese Erfahrung hat mich in meiner weiteren Entwicklung unterstützt und darin bestärkt in neue Herausforderungen einzutauchen.

Welche Unterstützung hast du bei deinen neuen Aufgaben und bei deiner persönlichen Weiterentwicklung bekommen?

Ich war und bin immer im Sparring mit meiner Teamleitungund -kolleg:innen. Außerdem hat bei uns jede und jeder einen festen Mentor oder eine Mentorin. Natürlich fehlt einem am Anfang noch eine gewisse Beraterroutine, die erst erlernt werden muss – aber durch unsere Feedbackkultur erhält man stets konstruktives Feedback und kann daran wachsen. Und je mehr Verantwortung man übernimmt, desto wichtiger wird es, Feedback auch aktiv einzufordern und sich mit eigener Initiative weiterzuentwickeln.

About

Klenk & Hoursch hat sich in zwei Jahrzehnten eine starke Stellung als Partner in der Branche erarbeitet – für Kunden, die vor komplexen Herausforderungen stehen, wie für Mitarbeiter und junge Talene gleichermaßen. Eine junge Beratergeneration ist mittlerweile am Ruder, mit der wir dieselben Werte teilen.

Wie hast du es geschafft, mit der Zeit noch mehr Selbstvertrauen zu bekommen und mehr Verantwortung zu übernehmen?

Je mehr man von seiner Teamleitung und den Führungskräften vermittelt bekommt, dass sie auf dich zählen, je mehr sie dich alleine machen lassen, desto mehr traut man sich auch zu. Läuft das Projekt nach Plan? Stimmen die Medienplatzierungen? Wie können wir Themen unserer Kunden noch strategisch positionieren? Darauf habe ich im Laufe meines ersten Jahres zunehmend geschaut und meine Teams entlastet. Und als das Thema Influencer bei zuvor erwähntem Industrieverband relevanter wurde, habe ich mich getraut, ein ganz eigenes, für diesen Kunden sehr mutiges, Projekt in den Ring zu werfen. Ich hatte den Kunden zuvor bereits auf einem Influencer-Event platziert und betreut und wollte das Potenzial mit einer eigenen Veranstaltung noch weiter ausschöpfen. Also habe ich die Initiative ergriffen, ein Konzept geschrieben, das zum Kunden und seinen Zielen passt und vorgestellt – und das Event dann letztlich auch mit dem Verband durchgeführt. Da ging es dann auch das erste Mal in einem etwas größeren Umfang um Themen wie Budgets, Rechnungen etc. In kleineren Teilprojekten hatte ich zuvor schon Erfahrung sammeln können und hier gut die Steuerung übernehmen können.

Was hast du aus diesem Projekt gelernt?

Ganz ehrlich: Als Berufseinsteigerin fragt man sich schon manchmal, wie viele Ideen man wirklich anbringen kann, ohne schief angeschaut zu werden. Selbst wenn Botschaften zur Feedbackkultur auf Websites und in Gesprächen platziert werden, ist es nochmal etwas anderes, ob diese auch aktiv gelebt wird. Ich war in meinen ersten Wochen als Junior eher vorsichtig und musste mich erst in den Berufsalltag einleben. Aber ich habe es mir zu Herzen genommen, als meine Kolleg:innen im Check-In zur Hälfte der Probezeit sagten, ich darf ruhig etwas lauter sein – dadurch habe ich schnell mehr Selbstvertrauen gewonnen. Das verhalf mir auch dabei dieses Projekt zu übernehmen.
Bei Klenk & Hoursch findet jede Idee Gehör, das wird ab Tag 1 deutlich. Und nur weil Zeitpunkt und Kunde nicht passen, heißt das nicht, dass die Idee nicht später relevant werden könnte. Wenn man sich selbst nicht aktiv einfordert, legt man die eigene Entwicklung in andere Hände – und hofft darauf, dass andere sehen, was man selbst nicht ausspricht.

Mittlerweile bist du zum Consultant befördert worden. Welche Bedeutung hat dieser Schritt für dich?

Mein Ziel war es dann schon, auf einen eigenen Kunden hinzuarbeiten, den ich komplett und nicht in Teilprojekten verantworte. Ich wollte den nächsten Schritt gehen und habe die Beförderung proaktiv angesprochen – auch, wenn es sich bereits abgezeichnet hatte und wahrscheinlich im nächsten Halbjahresgespräch Thema gewesen wäre. Die Beförderung bedeutet für mich vor allem Vertrauen und Wertschätzung durch meine Führungskräfte und unsere Inhaber:innen. Gleichzeitig motiviert sie mich, künftig noch weiter an mir zu arbeiten und meine Fähigkeiten auszubauen.

Welche Verantwortung geht mit der Rolle einher und wie hast du dich darauf vorbereitet?

Ich habe mit einem Technologieanbieter meinen eigenen Kunden übernommen und führe jetzt auch ein Team. Ich darf einer Juniorin anleiten und manage den Kunden eigenständig. Auch auf anderen Kunden werde ich stärker zur Sparringspartnerin. Auf diese Rolle habe ich mich schon länger vorbereitet – ich war bereits in vielen Bereichen auf meinem jetzt eigenen Kunden treibende Kraft. Beim Reinkommen in die neue Verantwortung hilft mir meine Mentorin, die gleichzeitig Director auf dem Kunden ist. Wir sprechen mindestens in monatlichem Austausch gezielt über Führungsthemen und Weiterentwicklung, aber auch über Themen auf anderen Teams.

Außerdem hat jeder Mitarbeiter bei uns ein Budget für Weiterbildungen, das möchte ich perspektivisch auch dafür nutzen, um meine Führungsskills zu verbessern. Mir ist es wichtig, wohlwollend zu führen und Raum zum Wachsen zu geben – so, wie ich ihn auch bekommen habe.

Was würdest du jungen Menschen raten, die versuchen, in der Kommunikation ihren Weg zu gehen und eine Karriere aufzubauen?

Traut euch, zu fragen! Fragen sind so wichtig. Egal, auf welchem Level, egal ob es sich anfühlt, als wäre es die blödeste Frage, die man sich je gestellt hat, weil es zum Beispiel um eine Abkürzung oder einen Begriff geht, den man nicht kennt. Oder weil man sich fachlich bei etwas unsicher ist und sich einen zweiten oder dritten Blick wünscht. Es gibt in euren Organisationen so viele Menschen, die jede Menge Erfahrung gesammelt haben – nutzt das, geht auf sie zu, tauscht euch aus! Das bringt einen so viel weiter, als einfach sitzen zu bleiben oder die Hand nicht zu heben.

Talente bei Klenk & Hoursch

Nadine Eppel
Nadine Eppel

Consultant Corporate & Brand Communications

Nadine Eppel kam direkt nach dem Studium zu Klenk & Hoursch. Sie startete klassicsh als Juniorin und stieg nach zwei Jahren zur Beraterin auf.

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Vom Konzern in die Beratung: Wie es geht und was es bringt

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Die Wirtschaftskrise in Unternehmen und der damit einhergehende Stellenabbau führen dazu, dass Kommunikatoren und Kommunikatorinnen sich zunehmend in Richtung Beratung orientieren. Cristin Kaiser, Senior Consultant bei Klenk & Hoursch, ist diesen Weg schon 2021 gegangen. Im Interview berichtet sie von ihren Beweggründen und Erfahrungen. HR Director Julia Bartels sagt, was Talente aus Konzernen mitbringen – und inwiefern sie Agenturen bereichern können.

Cristin, kannst du berichten, wie du zu deiner Stelle als Kommunikationsreferentin bei einem Luftfahrtkonzern gekommen bist?

Cristin: Ich bin über eine Praktikumsstelle nach meinem Bachelor zum Konzern gekommen. Grundsätzlich hatte mich die Arbeitsweise in Beratungen schon immer gereizt, so wie ich sie aus Praktika kennengelernt habe. Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber keine passende Ausschreibung gefunden. Die Übernahme als Kommunikationsreferentin war zu damals der richtige Schritt für mich, um in das Berufsleben einzusteigen.

2021 bist du von Konzern auf Beratungsseite gewechselt. Warum?

Cristin: Ich habe gemerkt, dass die Kultur und die Werte im Konzern einfach nicht zu mir passen. Die Inhalte und Aufgaben haben mir Spaß gemacht – ich hätte mir aber ein besseres Miteinander gewünscht. Gleichzeitig habe ich festgestellt, dass mir Abwechslung und Raum für Kreativität sehr wichtig sind. Es war eine bewusste Entscheidung, mich bei einer Beratung zu bewerben.

Wie viele Gespräche hast du geführt und wie lange hat es gedauert, bis du deine jetzige Stelle bei Klenk & Hoursch gefunden hast?

Cristin: Tatsächlich habe ich mich nur bei Klenk & Hoursch beworben. Ich kannte die Beratung schon aus meinem Bachelorstudium in Mannheim – dort habe ich 2016 ein Seminar zur Krisenkommunikation besucht, das von einem Klenk & Hoursch-Kollegen geleitet wurde. Seitdem war Klenk & Hoursch irgendwie immer auf meinem Radar. Über LinkedIn und andere Kanäle habe ich immer mal wieder verfolgt, was sie so machen. Es hat dann nur ein bisschen gedauert, bis der Zeitpunkt für eine Bewerbung gepasst hat.

Was waren die größten Veränderungen bei der täglichen Arbeit?

Cristin: Das große Potpourri, das man plötzlich an Themen hat. Wir betreuen teilweise drei bis vier Kunden parallel, das ist nicht nur inhaltlich und fachlich vielfältig – man hat auch viele verschiedene Ansprechpartner, auf die man sich menschlich immer wieder neu einlassen muss.

Zu wem passt aus deiner Sicht ein Wechsel vom Konzern in die Agentur, zu wem eher nicht?

Cristin: Der Schritt passt zu Menschen, die interessiert an neuen Themen sind und sich gerne mit unterschiedlichsten Menschen austauschen, Menschen, die auch mal gerne das Büro verlassen und auf Events gehen. Man sollte Lust darauf haben, sich auszuprobieren, Verantwortung zu übernehmen und die Komfortzone, die ein Konzern einem vielleicht an der einen oder anderen Stelle bietet, zu verlassen. Außerdem sollte man eine gewisse Dienstleister-Mentalität mitbringen. Es ist einfach Teil des Jobs, für unsere Kunden einen Mehrwert zu schaffen und ein guter Ansprechpartner für ihre Anliegen zu sein.

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Klenk & Hoursch hat sich in zwei Jahrzehnten eine starke Stellung als Partner in der Branche erarbeitet – für Kunden, die vor komplexen Herausforderungen stehen, wie für Mitarbeiter und junge Talene gleichermaßen. Eine junge Beratergeneration ist mittlerweile am Ruder, mit der wir dieselben Werte teilen.

Julia, von welchen Beweggründen berichten andere Kandidaten und Kandidatinnen, wenn sie sich aus Konzernen heraus bei euch bewerben?

Julia: Wir bekommen häufig die Rückmeldung, dass befristete Stellen nicht verlängert werden oder, dass es zu Umstrukturierungen in den Kommunikationsabteilungen kommt.

Und was sagt ihr ihnen?

Julia: Wir finden, dass sich der Perspektivwechsel lohnt. Gerade für Menschen, die noch relativ am Anfang ihrer Berufslaufbahn stehen, denn die Ausbildung in Beratungen ist sehr gut, weil sie vielfältig ist und man mit unterschiedlichen Themen, Fachbereichen und Tools in Kontakt kommt.

Auf was achtet ihr bei den Bewerbungen?

Julia: Im Bewerbungsprozess muss uns jemand glaubhaft vermitteln, dass er ambitioniert ist, sich immer wieder in neue Themen einzuarbeiten, dass er bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und dass er ein guter Teamplayer ist. Das ist uns extrem wichtig. Bei Personen mit einigen Jahren Berufserfahrung müssen wir spüren, dass die Person neben der Dienstleister-Mentalität, die Cristin angesprochen hat, auch ein Faible für die Beratung mitbringt. Der Wechsel vom Konzern zu uns ist grundsätzlich möglich. Ideal ist es, wenn jemand früher schon einmal Erfahrungen auf Agentur- bzw. Beraterseite gesammelt hat.

Inwiefern profitiert ihr von dem Wissen, dass Talente aus Unternehmen mitbringen?

Julia: Diejenigen, die von Konzernseite zu uns kommen, bringen wichtige Erfahrungen aus den Prozessen dort mit und können Dinge erklären, die aus der Beratungsperspektive manchmal schwer nachvollziehbar sind. Wer wird in Prozesse involviert? Weshalb dauern manche Sachen so lange? Warum werden manche Themen vorangetrieben und andere werden wieder zurückgestellt? Welche konzernpolitischen Themen spielen eine Rolle? Dieses Wissen ist für uns ein echter Gewinn.

Könnt ihr Bewerbern und Bewerberinnen, die von Konzernen zu euch kommen, denn ihre Gehaltswünsche erfüllen?

Julia: Wenn wir jemanden einstellen wollen, bekommen wir das hin. Wir zahlen bei Klenk & Hoursch wettbewerbsfähige Gehälter, die sich mit Leistung und Zugehörigkeit auch weiterentwickeln.

Talente bei Klenk & Hoursch

Cristin Kaiser
Cristin Kaiser

Senior Consultant

Cristin war zweieinhalb Jahre bei einem Luftfahrt-Konzern, bevor sie zu Klenk & Hoursch kam. Dass sie die Arbeit in Agenturen mag, wusste sie aus früheren Praktika.

Julia Bartels
Julia Bartels

Human Ressources Director

Julia Bartels arbeitet seit fast 15 Jahren bei Klenk & Hoursch. Sie war Beraterin und wechselte dann in die HR.

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Zwei Stunden „off“ pro Tag: Das steckt hinter der „Focused Company“

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Klenk & Hoursch ist eine Focused Company: Zwei Stunden am Tag sind bei Klenk & Hoursch alle Telefone still . Die inhabergeführte Agentur arbeitet seit 2021 als Focused Company.

Die Klenk & Hoursch AG gehört laut den PR-Journal Rankings zu den 65 größten Kommunikationsberatungen in Deutschland. Rund 60 Kommunikationsberater:innen arbeiten in Büros in Berlin, Frankfurt, München und Hamburg. Klenk & Hoursch sagt über sich selbst, dass sie Wicked Problem People sind. Also diejenigen, die sich gerne komplexen Aufgaben annehmen und zur Lösung beitragen. Damit das funktioniert ist Klenk & Hoursch eine Focused Company.

Er möchte seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern „mehr Zeit und Raum verschaffen, eine strategische Empfehlung gründlich zu durchdenken, ein Dokument ungestört zu bearbeiten, ein Meeting sorgfältig vorzubereiten“, sagt CEO Daniel J. Hanke. Auch im Sinne der Kundinnen und Kunden. „Denn die erwarten von uns dynamische Wertschöpfung in sehr hoher Qualität. Um diese in Beratung, Kreation und Umsetzung sicherzustellen, machen wir konzentriertes, hirngerechtes Arbeiten zum systematischen Ergebnis unserer Organisation und Arbeitsweise.“ Klenk & Hoursch arbeitet zum Beispiel für Unternehmen wie Continental, Coca-Cola, Kneipp, Charité – Universitätsmedizin Berlin. Aber auch öffentliche Einrichtung wie der Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. und Verbände bzw. NGOs wie SOS Kinderdorf.

About

Klenk & Hoursch hat sich in zwei Jahrzehnten eine starke Stellung als Partner in der Branche erarbeitet – für Kunden, die vor komplexen Herausforderungen stehen, wie für Mitarbeiter und junge Talene gleichermaßen. Eine junge Beratergeneration ist mittlerweile am Ruder, mit der wir dieselben Werte teilen.

Focused Company – was bedeutet das genau?

Täglich zwischen 10 und 12 Uhr sind die Berater:innen bei Klenk & Hoursch nicht zu erreichen. Weder per E-Mail oder Chat noch per Telefon. Diese „Fokuszeit“, in der sie ohne Unterbrechung an ihren Aufgaben arbeiten, ist Teil des Modells einer „Focused Company“. Dieses hat die Agentur Anfang 2021 eingeführt hat. Zusammen mit Vera Starker, Gründerin des Think Tanks nwig – next work innovation garage –, wurden systematisch Methoden entwickelt. Diese sollen konzentriertes Arbeiten möglich machen zugunsten besserer Ergebnisse. Nötig sei dies, so Vorstand Daniel Hanke, weil die Anforderungen an Konzentration immer komplexer, die Schnittstellen immer mehr und die Projekte immer schneller werden. „Gerade für junge Menschen ist es gut, ein Framework zu haben, in dem sie sich nicht unaufhörlich damit beschäftigen müssen, die eigene Flughöhe zu halten.“

Neben der Fokuszeit gehört zum Modell, dass Pausen als Teil der Wertschöpfung verstanden und interne Meetings nur mit dringendem Grund abgehalten werden. „TFC hat unseren Alltag verändert: Konzentriertes Arbeiten hat Vorrang vor ständiger Erreichbarkeit. Pausen sind essenzieller Teil der Wertschöpfung und digitale Kommunikationsmittel werden sehr zielorientiert und reduziert verwendet“, sagt Sebastian Riedel, Director bei Klenk & Hoursch. „Das war zu Beginn schon eine Umstellung. Aber der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Und wenn man den Vorteil einer fokussierten Arbeitsweise mal so richtig zu spüren bekommt – dann ist das Gefühl am Ende richtig gut. Und die Pause wichtig.“

Menschen bei Klenk & Hoursch

Daniel J. Hanke
Daniel J. Hanke

CEO und Vorstand

Daniel J. Hanke kam in den Anfangsjahren zu Klenk & Hoursch und lenkt die Agentur heute als CEO .

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Leadership oder Expert:innen-Karriere: So entwickelt K&H Talente

Leadership oder Expert:innen-Karriere: So entwickelt K&H Talente

Der inhabergeführten Agentur Klenk & Hoursch ist es wichtig, die Interessen ihrer Mitarbeiter:innen früh zu erfassen. Eine Karriere als Führungskraft ist ebenso möglich wie eine Entwicklung als Experte oder Expertin.

Als Jana Schmülling den Master in Kultur- und Medienmanagement in der Tasche hatte, war es ihr wichtig, einen Job zu finden, bei dem die Lernkurve steil ist. Die Agenturwelt kannte sie vorher nicht, aber die Idee, als Consultant in verschiedenen Kundenteams zu arbeiten, gefiel ihr. „Das Handwerk lernte ich on the job – wirklich Gedanken gemacht, wie ich mich vom Junior-Level aus weiterentwickeln kann, habe ich mir eigentlich erst, als ich richtig bei Klenk & Hoursch angekommen war.“

About

Klenk & Hoursch hat sich in zwei Jahrzehnten eine starke Stellung als Partner in der Branche erarbeitet – für Kunden, die vor komplexen Herausforderungen stehen, wie für Mitarbeiter und junge Talene gleichermaßen. Eine junge Beratergeneration ist mittlerweile am Ruder, mit der wir dieselben Werte teilen.

Zum einen ging es dabei darum, immer mehr Verantwortung zu übernehmen. Für Kunden, Budgets und Mitarbeiter.innen – die 29–Jährige führt aktuell drei Teams von bis zu fünf Kolleg:innen. Zum anderen wollte Jana Schmülling sich in Sachen CSR weiterbilden und darauf ihren Fokus setzen. So absolvierte sie eine dreimonatige Online-Fortbildung in CSR Management bei einem externen Anbieter, für die sie sich jede Woche einen halben Arbeitstag reservierte.

Neben der Möglichkeit, Fortbildungen zu besuchen, helfen Mentoren den Consultants dabei, sich weiter zu entwickeln. Sie könne sich auch vorstellen, eine Weiterbildung zum Thema Leadership zu machen, meint Jana. Das meiste habe sie aber dadurch gelernt, „dass man einfach viel mitbekommt.“ Sie glaube schon, „dass ich hier noch eine Weile bleiben möchte, gerne perspektivisch als Senior“, lacht sie.

Ziel der Kommunikationsberatung ist es, Talente wie Jana zu halten, meint Personalvorstand Georg Lahme. Zwar strebt Klenk & Hoursch nicht an, „irgendwann zig Micropartner zu haben“ – die Gesellschafterstruktur mit einem breiten Partner:innen-Level und der frühe Generationswechselist aber durchaus ein Argument, lange in der Agentur zu bleiben. Georg Lahme selbst ist übrigens  Mitarbeiter mit der Personalnummer 001, er begann 2003 bei Klenk & Hoursch als Junior Consultant.

Menschen bei Klenk & Hoursch

Jana Schmülling
Jana Schmülling

Senior Consultant

Jana Schmülling ist seit 2018 bei Klenk & Hoursch, mittlerweile als Senior-Beraterin.

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Berufseinstieg ohne Volontariat: Optionen für Direkteinsteiger:innen

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Berufseinstieg bei Klenk & Hoursch: Als inhabergeführte Agentur verzichtet Klenk & Hoursch auf das Volontariat und stellt Junior:innen direkt ein. 

Der Berufseinstieg bei Klenk & Hoursch läuft anders ab als in der Branche üblich: Die Kommunikationsberatung stellt ihre Junioren direkt ein – sie „überspringen“ quasi das Volontariat oder das Traineeprogramm. Das ist zum einen finanziell reizvoll, denn die Junior Consultants verdienen jährlich zwischen 28.000 und 35.000 Euro – Volos und Trainees bekommen anderswo meist rund 25.000 Euro im Jahr. Aber auch hinsichtlich der eigenen Wirksamkeit ist der Direkteinstieg für viele Uni-Absolvent:innen interessant. „Das Fachwissen haben unserer Bewerber:innen bereits im Studium erworben, das wollen wir wertschätzen“, erklärt HR-Managerin Mary Häfner

Wenig Welpenschutz plus Training-on-the-job

Die „Newcomer“ haben also weniger Welpenschutz, werden aber beim Training on the Job auch nicht allein gelassen. So gibt es in den ersten Monaten nach der Einstellung ein Camp, in dem alle Neueinsteiger zusammenkommen und die Arbeitsweise und die Kultur von Klenk & Hoursch kennen lernen. Jeder Junior hat eine:n Mentor:in, und fixe Feedbackgespräche gibt es nach sechs Wochen, drei Monaten und sechs Monaten.

Nina Prange, Absolventin des Masterstudiengangs Global Communications in Erfurt, hat sich für den Direkteinstieg bei Klenk & Hoursch entschieden und ist seit April 2021 an Bord. Das Bewerbungsprozedere inkl. Bewerbertest, gemeinsamem Brainstorming und Kennenlernen der künftigen Kolleg:innen sei zügig und in angenehmem Ton abgelaufen, berichtet Nina Prange.

About

Klenk & Hoursch hat sich in zwei Jahrzehnten eine starke Stellung als Partner in der Branche erarbeitet – für Kunden, die vor komplexen Herausforderungen stehen, wie für Mitarbeiter und junge Talene gleichermaßen. Eine junge Beratergeneration ist mittlerweile am Ruder, mit der wir dieselben Werte teilen.

Genauso wie das Onboarding, für das sie das Material zum Remote-Arbeiten nachhause geschickt bekommen und einen Einarbeitungsplan erhalten hat. Ab der zweiten Woche war sie in Kundenprojekte eingebunden, im Moment entwickelt sich ihr Fokus Richtung Nachhaltigkeitskommunikation. „Der Berufseinstieg war eine Herausforderung, aber ich habe mich nie allein gefühlt“, meint Nina Prange. „Neben anderen Kollegen hat mich auch Stephan Hoursch persönlich angerufen, um mich willkommen zu heißen.
 

Karrieremöglichkeiten in den ersten Jahren

Auf dem Karriereweg hat Nina übrigens die Fast Lane genommen: Als Junior Consultant gestartet wurde sie innerhalb der ersten zwei Jahre zum Consultant befördert. Sie verantwortet eigenverantwortlich Teilprojekte auf Kunden und ist stärker in die strategische Beratung eingebunden.

Menschen bei Klenk & Hoursch

Nina Prange
Nina Prange

Consultant Corporate & Brand Communication

Nina Prange kam von der Uni zu Klenk & Hoursch. Sie war erst Juniorin und ist jetzt Beraterin.

Mary Häfner
Mary Häfner

HR Manager

Mary Häfner kümmert sich seit 2020 um Personalgewinnung und -entwicklung bei Klenk & Hoursch.

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