Klenk & Hoursch – Warum die Agentur aufs Volontariat verzichtet

Als inhabergeführte Agentur verzichtet Klenk & Hoursch auf das Volontariat und stellt Junior:innen direkt ein. Seit 2021 arbeitet Klenk & Hoursch als Focused Company.

Der Berufseinstieg bei Klenk & Hoursch läuft anders ab als in der Branche üblich: Die Kommunikationsberatung stellt ihre Junioren direkt ein – sie „überspringen“ quasi das Volontariat oder das Traineeprogramm. Das ist zum einen finanziell reizvoll, denn die Junior Consultants verdienen jährlich zwischen 28.000 und 35.000 Euro – Volos und Trainees bekommen anderswo meist rund 25.000 Euro im Jahr. Aber auch hinsichtlich der eigenen Wirksamkeit ist der Direkteinstieg für viele Uni-Absolvent:innen interessant. „Das Fachwissen haben unserer Bewerber:innen bereits im Studium erworben, das wollen wir wertschätzen“, erklärt HR-Managerin Mary Häfner.

Die „Newcomer“ haben also weniger Welpenschutz, werden aber beim Training on the Job auch nicht allein gelassen. So gibt es in den ersten Monaten nach der Einstellung ein Camp, in dem alle Neueinsteiger zusammenkommen und Hands-on die Arbeitsweise und die Kultur von Klenk & Hoursch kennen lernen. Jeder Junior hat eine:n Mentor:in, und fixe Feedbackgespräche gibt es nach sechs Wochen, drei Monaten und sechs Monaten.

Newcomer haben bei uns wenig Welpenschutz, werden aber beim Training on the Job auch nicht allein gelassen. MARY HÄFNER

Nina Prange, Absolventin des Masterstudiengangs Global Communications in Erfurt, hat sich für den Weg des Direkteinstiegs bei Klenk & Hoursch entschieden und ist seit April 2021 an Bord. Der menschliche Fit habe einfach gepasst, das Bewerbungsprozedere inkl. Bewerbertest, gemeinsamem Brainstorming und Kennenlernen der künftigen Kolleg:innen sei zügig und in angenehmem Ton abgelaufen, berichtet Nina Prange. Genauso wie das Onboarding, für das sie das Material zum Remote-Arbeiten nachhause geschickt bekommen und einen strukturierten Einarbeitungsplan erhalten hat.

Der menschliche Fit hat einfach gepasst. Der Berufseinstieg war eine Herausforderung, aber ich habe mich nie allein gefühlt. NINA PRANGE

Schon in der zweiten Woche war sie in Kundenprojekte eingebunden, im Moment entwickelt sich ihr Fokus Richtung Nachhaltigkeitskommunikation. „Der Berufseinstieg war eine Herausforderung, aber ich habe mich nie allein gefühlt“, meint Nina Prange. „Neben anderen Kollegen hat mich auch Stephan Hoursch persönlich angerufen, um mich willkommen zu heißen.

Auf dem Karriereweg hat Nina übrigens die Fast Lane genommen: Als Junior Consultant gestartet wurde sie innerhalb der ersten zwei Jahre zum Consultant befördert. Sie verantwortet eigenverantwortlich Teilprojekte auf Kunden und ist stärker in die strategische Beratung eingebunden.